Videos für Dein Geschäft, die überzeugen!

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Gastartikel von Julia Sobainsky

Kennst Du das, dass Du im Internet unterwegs bist, nach Informationen suchst und dann auf Videos stößt, die inhaltlich zwar toll sind, aber deren Art der Präsentation deutlichen Optimierungsbedarf haben?

 

Kundengewinnung: Immer eine Herausforderung

Ich bin ja eigentlich kein Kind des Internet-Zeitalters, aber gerade für Einzelunternehmer wie mich, ist das Internet die beste Form, Interessenten und potenzielle Kunden zu gewinnen. Und das ist auch kein Wunder: Früher kam per Post die Werbung ist Haus – für den Versender teuer und wenig effizient. Dann kam die Email-Werbung: Inzwischen als Spam verschrien, landet sie zu Recht im virtuellen Abfalleimer.

Inzwischen bestellen wir als Nutzer die Informationen, die uns wirklich interessieren. Und empfinden das natürlich nicht als unerwünschte Werbung, weil uns die Thematik interessiert, und wir sie gezielt suchen.

Die Masse an Anbietern jedoch, der Themenreichtum, bringen eine neue Herausforderung für Unternehmer: Wie schaffen wir es, gezielt unsere Interessenten und potenziellen Kunden zu finden, bzw. uns von ihnen finden zu lassen?

Wir haben eine gut auffindbare Homepage und bewegen uns in den sozialen Netzwerken, sind also „sichtbar“. Wir schreiben über unsere Themen in Blogs und Newslettern, und, was zunehmend mehr kommt, stellen Videos, Bilder und Podcasts von uns ins Netz.

 

Videos zeigen sofort, ob die Chemie stimmen kann

Der ganz große Vorteil dabei: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und noch redseliger ist das Video: Da bekommt unser Interessent dann einen richtigen Eindruck von uns: Von unserer Person, der Begeisterung für unser Thema, und er kann gleich schon feststellen, ob die „Chemie stimmt“ – gerade in beratenden Berufen absolut essenziell! Inzwischen gibt es sogar Untersuchungen, die belegen, dass ein Video auf einer Landingpage die Conversionrate um 80% erhöht! Das hören wir doch gerne!

 

Herausforderung Video?

Also machen wir Videos.

Ich gestehe, meine ersten Videos waren eine Katastrophe. Und das, obwohl ich wirklich ein erfahrener Profi bin. Ich habe Schauspiel studiert, kenne die Gesetze der Kamera, bin auch einigermaßen telegen, mit meiner Stimme habe ich als Profisprecherin über Jahre gutes Geld verdient – was also war geschehen?

Selbst für mich war es ein Unterschied, ob ich mit einem großen Team, das alles vorbereitet, in einem TV-Studio, oder eigens dafür hergerichteter Location drehe, oder das ganze nun selbst zu verantworten habe.

Ton, Licht, Kamera, die ganze Technik, Schnitt, die Inhalte dramaturgisch aufbereitet, Maske, selbst gut vor der Kamera wirken – einfach alles.

 

Professionell vs. authentisch?

Klar ist, dass wir keine Spielfilme produzieren. Aber die Angelegenheit ist verzwickt: Wirken unsere Videos zu professionell, sind sie maximal als Image-Video auf der Homepage geeignet, weil sie keinen echten Bezug zum Zuschauer herstellen und uns als Person so ungreifbar wirken lassen. Werden jedoch die Gesetze des Mediums nicht beachtet (und die kennen viele von uns nicht mal richtig!), wirken die Videos zwar „natürlich“, wir selbst als Person aber auch nicht wirklich professionell mit unseren Inhalten.

Und Tatsache ist: Bis unser Interessent sich hat von uns als Person und unserer Professionalität persönlich überzeugen können, so lange misst er unsere fachliche Expertise an dem, was wir ihm in so einem Video anbieten. Wirkt es professionell, was wir zeigen, nimmt er uns als professionell wahr, und zieht entsprechende Rückschlüsse auf unsere Expertise. Wirkt es weniger professionell, kann auch die größte Expertise nicht recht überzeugen. Das ganze läuft natürlich unterbewusst ab.

 

Videoplattformen schießen wie Pilze aus dem Boden

Was also tun? Zumal das Medium „Video“ mehr anstatt weniger wird. Die kleinen 15-Sekünder auf Instagram sind – thematisch geordnet – inzwischen selbst für etablierte Unternehmen ein Renner, Youtube nutzt inzwischen jeder, die Plattform gehört Google und ist so inzwischen ein „Muss“, um gefunden zu werden. Von Periscope reden wir nicht, weil es erst im Kommen begriffen ist, Jobclipper bezieht das ganze bereits auf Bewerber-Situationen und auch Facebook plant, die kleinen Clips zu integrieren. Man kann es drehen wie man will, Videos werden zukünftig mehr denn je unsere sozialen Netzwerke und unsere Kundenakquise bestimmen.

Was also ist mit all jenen von uns, die nicht über angeborene Entertainer-Qualitäten vor der Kamera verfügen? Jugendlich wachsen in diese Qualitäten inzwischen hinein, für sie ist es selbstverständlich. Die Generationen 30plus jedoch tun sich oftmals schwerer.

 

Authentizität vor der Kamera

Mein Tipp: Professionelle Authentizität. Auch wenn dies vielen unauthentisch erscheinen mag – keiner verlangt, dass wir uns verbiegen. Aber wir können das Medium „Video“ ebenso beherrschen lernen, wie wir inzwischen galant unsere werblichen Texte verfassen, es uns geläufig geworden ist, eine Überschrift zu kreieren, die die Öffnungsraten von Emails steigert, oder Bilder zu Facebook-Beiträgen hinzuzufügen, weil wir wissen, dass sich die Teilungsraten dadurch vermehren.

 

Was also gehört zwingend in den Fokus, wenn wir Videos machen? Hier 3 wichtige Tipps:

  1. Lächeln üben. Ja, klingt unschön und künstlich. Aber stelle Dich bitte trotzdem mal vor den Spiegel und schaue, wie Du wirklich am aller charmantesten lächelst. Merk es Dir bitte (am besten das Körpergefühl dabei) und mache es abrufbar, indem Du immer wieder übst. Natürlich sollte Dir dieses Lächeln nicht im Gesicht festfrieren, aber wenn Du kein Kriegsberichterstatter bist, begrüßt Du Deine Zuschauer doch besser freundlich.
  2. Schau in die Kamera. Auch bei Webinaren gilt das! Viele neigen dazu, immer wieder das eigene Bild zu überprüfen (vor allem, wenn sie sich im Bildschirm sehen können), anstatt den Zuschauer direkt anzusehen. Fehler! Schau den Zuschauer an, als würdest Du mit ihm sprechen. Vielleicht stellst Du Dir auch Deine beste Freundin vor – das macht es Dir leichter.
  3. Nimm Puder fürs Gesicht. Ja, auch, wenn Du ein Mann bist. Oder eine Frau, die sich eigentlich nicht schminkt. Dieses Medium verlangt nun mal danach. 1960 gab es das erste TV-Duell. Damals Zwischen Kennedy und Nixon. Nixon hatte sich gut vorbereitet, wirkte aber nervös und sah verschwitzt aus. Ein männlicher Mann, der auf Makeup verzichtet hatte. Kennedy hingegen ließ sich schminken und wirkte souverän. Haushoch ging er bei den TV-Zuschauern als überlegen aus dem Duell hervor. In der Rundfunk-Übertragung jedoch gewann Nixon mehr Sympathisanten. Einig war man sich anschließend in der Frage der Optik. Kennedy lag weit vorne. Der Rest ist Geschichte. Nimm solche „Oberflächlichkeiten“ also bitte ernst.

 

Als ich 2009 meine ersten Webinare hielt, bekam ich immer das Feedback, so gut vor der Kamera zu wirken, wie kaum einer der Kollegen. Ich war damals eine der drei meist gebuchten Webinar-Referenten bei Smile2. Ich richtete mich immer besonders her, bevor ich ein Webinar gab. Das waren mir meine Zuschauer ebenso wert, wie meine Teilnehmer in den Seminaren, die ich gebe. Das war sicherlich nicht der alleinige Grund für meinen Erfolg, ich bin mir aber bewusst, dass die Kollegen ebenfalls sehr gute Inhalte hatten. Mein Erfolg entsprang also der Tatsache, dass ich das Medium besser als die meisten anderen beherrschte.

 

Habe Mut!

Ich möchte Dir Mut machen. Mut, Dich intensiv mit dieser Materie zu beschäftigen, die so viel für Dich tun kann. Mut, ein neues Talent bei Dir zu entdecken: Dein Talent vor der Kamera. Nun sagst Du vielleicht, dass Du das nicht hättest, dass Du nicht mal Fotos von Dir magst. Ja, ich weiß, das geht vielen Menschen so. Aber glaube mir: Diese Meinung entsteht aus einer fatalen Mischung aus Glaubensmustern und sich selbst erfüllender Prophezeiungen.

Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Kinder auf Fotos und in Videos fast immer gut aussehen? Eben! Das liegt daran, dass sie sich so frei und ungezwungen davor bewegen. Und das kannst Du auch wieder lernen. Und es wird Deinem Business einen ordentlichen Schub nach vorne verpassen!

 

Viel Freude wünsche ich Dir dabei!

 

Über Julia Sobainsky

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Beratung – Coaching – Training – Vorträge – Veränderungsmanagement – Moderation

Julia Sobainsky hat mehr als 20 Jahre Erfahrungs-Hintergrund als studierte Schauspielerin, Redakteurin, Moderatorin und Sprecherin mit eigenem Tonstudio. Seit 1997 hilft sie Menschen und Unternehmen, ihre Außenwirkung zu verbessern. Inzwischen ist sie spezialisiert darauf, Online-Unternehmern zu helfen, in ihren Videos eine größere, persönliche Wirkung zu erzielen und damit die Videos zu Kundenmagneten zu machen.

In diesem kostenlosen PDF-Dokument teilt sie ihre besten Tipps mit dir, wie du deine Videos und Audio zu Kundenmagneten machst. Lade es dir gleich hier herunter.

 

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