Vom 09:00 bis 20:00 Uhr-Zombie zum optimalen Tagesablauf oder: Wie ich mich organisiere, um laufend in weniger Zeit mehr zu erreichen

marastix

Ich werde ja recht oft gefragt: „Sag mal Mara, wie schaffst du das, dass du so viel Content für deinen Blog (Blog-Artikel, Podcast, Videos) so schnell produzierst?“ Ich schreibe ja 2 Blog-Artikel pro Woche, die dienstags und sonntags erscheinen und produziere eine Podcast-Folge, die am Freitag erscheint.

Zusätzlich schreibe ich an meinem ersten Buch und produziere meinen ersten digitalen Kurs (E-Kurs). Außerdem halte fast jede Woche ein Webinar (manchmal sogar zwei) und nächste Woche veranstalte ich mein erstes Seminar auf Mallorca. Zusätzlich betreue ich natürlich auch noch meine Beratungs-Klienten, wobei der Aufwand allerdings sinkend ist, da ich viel weniger neue Klienten dazunehme.

Was meine Arbeitszeit betrifft, liegt die bei ca. 6 – 7 Stunden pro Tag, am Wochenende bei ca. 4 Stunden. Das Wochenende halte ich mir frei vom „Tagesgeschäft“, aber ich nutze es, um an meinem Buch und E-Kurs zu arbeiten.

Heute mal hinter die Kulissen schauen, wie ich so meinen Tag einteile und wie ich mich organisiere, um so viel zu schaffen :-) . Denn schließlich ist das ja einer der größten Vorteile der Selbstständigkeit, dass du dir selber deinen Tag einteilen kannst. Gleichzeitig ist es aber auch eine ganz schöne Herausforderung, dass du dich nicht verzettelst.

Wichtig ist, zu wissen, dass sich mein Zeitmanagement ganz schön weiterentwickelt hat, seit ich mich im November 2013 selbstständig gemacht habe. Ich glaube nämlich, dass wir alle mit unserem Zeitmanagement gewisse Phasen durchlaufen, die ich dir im Folgenden beschreibe.

Mein Tipp: Wenn du in Phase 1 bist, dann lasse gleich Phase 2 aus und gehe zu Phase 3. Wenn du in Phase 2 bist, dann solltest du dich natürlich auch schnellstmöglich Richtung Phase 3 bewegen :-) .

 

Phase 1: Ein 09:00 bis 20:00 Uhr-Zombie

Früher als Angestellte habe ich mich nie sonderlich für Zeitmanagement interessiert. Natürlich habe ich das eine oder andere Seminar zu dem Thema besucht und auch einige Bücher gelesen, wie z.B. Die 7 Wege zur Effektivität von Stephen Covey, das ich übrigens echt empfehlen kann.

Aber das war es auch schon. Viel mehr hat mich für eine Effizienzsteigerung bei meiner Arbeit nicht interessiert. Der Grund für mein mangelndes Interesse war recht einfach: Es gab bei den Unternehmen, bei denen ich gearbeitet habe, ein ungeschriebenes Gesetz, und das war: Du arbeitest jeden Tag von 09:00 bis 20:00 Uhr und wenn du früh gehst, dann arbeitest du von 09:00 bis 19:00 Uhr. Ich bezeichne diese erste Phase meiner Zeitmangement-Entwicklung als 09:00 bis 20:00 Uhr-Zombie. Denn ich habe das alles nicht hinterfragt, sondern brav meine Zeit abgesessen.

Nachdem ich an 95 % der Tage meine Arbeit recht locker in dieser Zeit schaffte, gab es für mich keinen Anreiz, meine Produktivität zu erhöhen. Denn dann hätte mein Umfeld herausgefunden, dass ich zu wenig Aufgaben habe und ich hätte mehr Arbeit dazu bekommen … Natürlich ohne dabei auch mehr zu verdienen. Also nicht sehr attraktiv.

Für mich ist das Geheimnis des Zeitmanagements ein recht einfaches:

Man braucht für Dinge grundsätzlich so lange, wie man Zeit hat.

Und viele Firmen wissen das. Letztens unterhielt ich mich mit einer Personalleiterin über berufstätige Mütter und sie meinte: „Berufstätige Mütter, die Teilzeit für uns arbeiten, sind unsere besten Mitarbeiter! Die sind so schnell und fokussiert! Die schaffen das gleiche wie die anderen, aber halt in der halben Zeit! Und sie kosten somit auch viel weniger!“

Wir alle haben die tiefsitzende Programmierung, dass es gut ist, wenn wir möglichst lange Zeit auf eine Aufgabe verwenden, weil wir es gewohnt sind, dann mehr Geld zu bekommen.

 

Phase 2: Im Hamsterrad der Selbstständigen

Als ich mich dann selbstständig machte, war ich natürlich wie fast alle, die frisch selbstständig sind, in einer schwierigen Situation. Ich hatte folgende Probleme:

  1. Ich hatte sehr wenige Kunden und verdiente kaum Geld.
  2. Ich hatte überhaupt keine Struktur für meinen Tag und war immer noch in der 09:00-bis-20:00-Uhr-Zombie-Mentalität.

Die Tatsache, dass ich so wenig verdiente, machte mir ein schlechtes Gewissen. Ich hatte das Gefühl, nicht genug zu leisten, nicht produktiv genug zu sein. Denn schließlich wollte ich ja ein ernsthaftes Business betreiben und kein Hobby. Dazu kam natürlich auch der finanzielle Druck, da möglichst schnell etwas zu ändern…

Ich war damals noch nicht so wach wie heute, dass ich ganz klar gesehen hätte, welche Maßnahmen ich setzten muss, um sofort Geld zu bewegen. Außerdem fehlte mir natürlich auch die Erfahrung und das Selbstvertrauen.

Also machte ich das, was ich aus meiner Hamsterrad-Angestellten-Mentalität heraus kannte. Ich fing an, VIEL zu arbeiten. Das tat ich vor allem auch, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Denn ich konnte jedem sagen: „Hey, ich bin so fleissig! Ich arbeite Tag und Nacht! Ich mache so viel!“

Heute muss ich darüber lächeln, denn mir ist inzwischen Folgendes klar:

Viel zu arbeiten und überlastet zu sein ist…

… kein Anzeichen von Produktivität!

… nicht der richtige Weg zum Erfolg im Business!

… eigentlich eine Form von Widerstand, der dich abhält, dass du dich mit den wichtigen Dingen beschäftigst!

Denn bei mir war es so, dass ich mich damit hätte beschäftigen müssen, Geld zu verdienen. Das bedeutet im Klartext: Kunden finden und denen meine Produkte verkaufen. Wie viele andere Menschen hatte ich aber am Beginn meiner Selbstständigkeit Angst vor dem Verkaufen.

Also habe ich den ganzen Tag mit anderen Aktivitäten gefüllt, wie z. B. Konzepte und Business Pläne schreiben, mit möglichen Kooperationspartnern sprechen (die aber genau so wenig Kunden hatten, wie ich) oder das Design meiner Visitenkarten verbessern und ähnlichen Unsinn.

 

Die Frage „Bin ich produktiv oder arbeite ich nur?“

Dann wurde mir mit der Zeit klar, dass ich meine Situation anfänglich durch meine Selbstständigkeit nicht verbessert hatte … Denn es gab 2 Probleme:

  1. Ich arbeitete viel mehr als früher. Nicht mehr nur von 09:00 bis 20:00 montags bis freitags, sondern jeden Tag von 08:00 bis 23:00! Auch am Wochenende!
  2. Ich verdiente viel weniger als früher!

Schnell wurde klar, dass das nicht so bleiben konnte und ich änderte zwei Dinge:

  1. Ich lernte verkaufen und besiegte meine Angst davor.
  2. Ich implementierte ein einfaches Tool von Tim Ferriss aus der 4 Stunden Woche. Und fing an, mir mindestens 3 mal am Tag die Frage zu stellen: Bin ich produktiv oder arbeite ich nur?

Ich definierte für mich „produktiv sein“ folgendermaßen:

Ich bin produktiv, wenn ich etwas tue, dass mir jetzt oder in naher Zukunft Geld bringt und das mir Freude bereitet.

 

Phase 3: Der optimierte Tagesablauf

Mit diesen zwei einfachen Maßnahmen hat sich mein Leben als Selbstständige sofort verbessert. Durch die laufenden Einnahmen fühlte ich mich sofort wohler und sicherer. Somit nahm ich mir wieder die Ruhe und die Zeit, um in mich hineinzuspüren, wie ich weiter machen wollte.

Und mir wurde klar: Ich möchte wieder ein Leben außerhalb meines Business haben. Ich möchte Hobbys haben, Freunde treffen und natürlich ortsunabhängig arbeiten und reisen. Außerdem wollte ich auch wieder selber Seminare besuchen und mich weiter bilden.

Also überlegte ich, wie ein Tag für mich sein müsste, dass ich mich so wohl wie möglich fühle und gleichzeitig so produktiv wie möglich bin. Und dabei ist alles möglich, denn ich unterliege ja nicht mehr dem 09:00 bis 20:00 Uhr-Anwesenheitsdiktat.

Nach einigem Herumprobieren und Optimieren stellte sich folgender Ablauf als ideal für mich heraus:

  1. Hochleistung am Morgen: Ich stehe inzwischen sehr früh auf (so zwischen 05:00 und 06:00). Dann mache ich mir einen Kaffee, setzte mich an meinen Computer und fange sofort an, zu schreiben. Ich schreibe einen Blog-Artikel pro Tag. Diese Kreativarbeit ist für mich das Wichtigste, darum kommt sie gleich in der Früh dran. Da bin ich in meiner Hochleistungszone und alle anderen schlafen noch. Ich bin also völlig ungestört.
  2. 09:00-Uhr-Pause: Wenn alle zu arbeiten beginnen, mache ich eine Pause. Ich gehe dann entweder zum Sport (Yoga) oder spazieren. Danach gibt es dann ein gemütliches Frühstück.
  3. Telefonate am späten Vormittag: Um ca. 11:00 Uhr geht es dann mit der Arbeit weiter. Um diese Zeit kommuniziere ich gerne mit anderen Menschen. Ich führe Telefonate, schreibe E-Mails und mache meine Beratungen. Auch Interviews für meinen Podcast führe ich gerne um diese Zeit und auch Gespräche mit (potenziellen) Kooperationspartnern.
  4. Lange Mittagspause: Eines der besten Dinge in meinem Business ist meine lange Mittagspause. Von 13:00 bis 15:00 lasse ich es mir gut gehen und arbeite nicht. Da wird in Ruhe gegessen und dann kommt entweder ein Spaziergang, eine Massage, ein Mittagsschlaf oder eine Kombination dieser Dinge.
  5. Wieder Hochleistung am Nachmittag: Von 15:00 bis 17:00 ist meine 2. Hochleistungseinheit des Tages. In dieser Zeit arbeite ich an meinem E-Kurs und produziere meine Videos und selber gesprochenen Podcasts.
  6. Planung am Abend: Zwischen 17:00 und 18:00 erledige ich meine eigene Planung. Ich kontrolliere, ob ich meine Tagesziele erreicht habe und definiere, was ich am folgenden Tag erledigen will. Am Donnerstagabend mache ich eine umfangreichere Planung für die folgende Woche.
  7. Freizeit am Abend: Am Abend mache ich Dinge, die mir Freude machen und mich nicht anstrengen, z.B. mit Freunden treffen, einen Film ansehen, eine Podcast-Episode schneiden (Ja, wirklich! Das finde ich sehr entspannend und macht mir Freude!) oder Facebook-Postings erstellen.

Unter der Woche (von Montag bis Freitag) folge ich diesem Tagesablauf recht strikt. Am Wochenende geht es lockerer zu. Momentan schreibe ich aber auch am Wochenende mindestens zwei Stunden pro Tag. Das wird solange so bleiben bis mein Buch fertig ist. Danach weiß ich es noch nicht, mal schauen.

Vielleicht fällt dir auf, dass ich keine Zeit eingeplant habe, um Recherchen zu machen oder Blogs bzw. Bücher von anderen Coaches und Trainern zu lesen. Hier halte ich mich an die Empfehlung von Tim Ferriss und mache eine völlige Informationsdiät. Es macht mir keine Freude, Ratgeber oder Sachbücher zu lesen.

Ich lese auch keine Zeitung und schaue mir nicht mal die Nachrichten an. Ich bin davon überzeugt, dass wichtige und für mich relevante Information mich findet.

Ich bin Autodidakt und lerne lieber aus Erfahrungen als aus Büchern. Wenn ich etwas Neues lernen will, dann spreche ich lieber mit Freunden von mir, die Experten in diesem Gebiet sind, als ein Buch zu lesen. Sehr viel lerne ich durch meine Podcast-Interviews. Da kann ich genau das fragen, was mich interessiert.

Auch von meinen Klienten lerne ich sehr viel! Das liebe ich an meiner Arbeit!

 

Meine Geheimwaffe: Outsourcing

Grundsätzlich gibt es nur zwei Dinge, die ich niemals outsourcen werde:

  1. Die Generierung von Content (Blog, Podcast, Videos, E-Kurse, Buch etc.)
  2. Den Kontakt mit meinen Kunden (also das Management meines Sales Funnels)

Bei allen anderen Dingen bin ich laufend am Überlegen, ob und wie ich sie abgeben kann. Manche Dinge könnte ich abgeben und mache sie aber trotzdem selber, weil sie mir Spaß machen und ich auch schon recht schnell dabei bin, wie z.B. die Nachbearbeitung meiner Podcast-Episoden und Videos. Mal schauen, wie es da weitergeht!

Alle anderen Tätigkeiten, die mein Business braucht, erledige ich nicht selber. Ich habe verschiedene Kooperationspartner (auch Selbstständige wie ich), die mir folgende Arbeiten abnehmen:

  • Rechnungen schreiben, Zahlungseingänge prüfen, Buchhaltung und Steuererklärung,
  • Erstellung von Grafiken und Postings für Social Media,
  • Terminvereinbarungen,
  • Technische Betreuung meiner Website und meiner Webinare,
  • Korrekturlesen meiner Blog-Artikel,
  • Schreiben meiner Pressetexte,
  • Verhandlungen mit Verlagen für mein erstes Buch

Und dann habe ich zum Glück noch Wiebke, die mir mit vielen Dingen hilft und mich unterstützt, wenn ich mit Online Marketing-Aktivitäten nicht mehr weiter komme.

 

Jetzt bin ich neugierig, schreib mir doch mal in die Kommentare, in welcher Zeitmangement-Phase du bist und wie du deinen Tag organisierst!

 

Alles Liebe für dich und viel Erfolg weiterhin in deinem Business :-) !

Marastix

P.S.: Mein Blog hat seit diesem Monat über 7.000 monatliche Leser. Danke, danke, danke dafür! Um uns bei euch zu bedanken wird es bald einen kostenloses Kurs von meiner Geschäftspartnerin Wiebke & mir geben. Wir werden euch 21 Tage lang begleiten und euer Business richtig nach vorne bringen. Der Start ist im November.

Wenn du unser Wissen KOSTENLOS haben möchtest, dann trage dich hier mit deiner E-Mail Adresse ein und wir informieren dich sofort, wenn es losgeht!

 

Ich freue mich über deine Meinung!

17 Comments

  • Barbara J. Schoenfeld

    Reply Reply 12. Oktober 2014

    Vielen lieben Dank für diesen Artikel liebe Mara,

    inzwischen gehöre auch ich zu deinen ganz treuen Leserinnen, weil es mir einfach weiterhilft was du schreibst.

    An diesem Zeitproblem knabbere ich zur Zeit auch. Ich arbeite im Brotjob montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 und anschließend dann noch an meinem neuen Projekt.
    Ich bin gerade in Phase 2 😉

    Und habe mich erwischt, dass es sooo viele Dinge gibt, die ich einfach machen muss, die aber nicht so viel bringen. Erst muss die Technik von meinem Blog stehen, dass es gut aussieht und funktioniert und das hat mich Wochen gekostet. Aber ich habe jetzt jemanden, der mir dabei hilft.

    Meine Buchhaltung hab ich glücklicherweise ausgelagert, weil es mir absolut gar keinen Spaß macht.

    Vielleicht könntest du in einem deiner nächsten Artikel mal beschreiben, wie du es gemacht hast mit deiner Selbständigkeit als du noch in deinem Brotjob warst, denn ewig kann das mit dem 15-Stunden-Tag nicht weitergehen, ich mag das nicht mehr…

    Alles Liebe für dich
    Barbara

    • Mara Stix

      Reply Reply 12. Oktober 2014

      Hallo Barbara!

      Vielen Dank für deinen Kommentar!

      Phase 2 kenne ich sehr gut. Ich schreibe gerne mal darüber, wie ich das gemacht habe als ich noch einen Brotjob hatte… Die Kurzfassung ist: in der Nacht, am Wochenende und im „Urlaub“.

      Alles Liebe für dich!

      Ich freue mich sehr, dass du mitliest!

      Mara

      • Barbara J. Schoenfeld

        Reply Reply 12. Oktober 2014

        Danke für deine Antwort liebe Mara,
        ja dann ändert sich wohl vorläufig nix dran, denn das mache ich mit schöner Regelmäßigkeit: von 18.00 bis 23.00 und meist an den Wochenenden…..
        herzlichst Barbara

        • Mara Stix

          Reply Reply 13. Oktober 2014

          Ich fürchte, du kommst du (zumindest eine Zeit lang) nicht drum herum.

          LG,
          Mara

  • Katrin

    Reply Reply 12. Oktober 2014

    Danke für den Artikel, Mara. Finde ich auch hilfreich. Eine klarere Strukturierung erscheint mir unentbehrlich und ist für mich zur Zeit schwierig zu finden, weil es in meiner vorigen Selbstständigkeit alles durch Patiententermine vorgegeben war.
    Ich bin in Phase 2. Macht nicht so viel Spaß und obendrein noch unzufrieden 😉
    Es erleichtert mich unheimlich, dass endlich mal jemand, genauso wie ich, sich keine Infos aus Büchern oder so holt. Für mich ist das unglaublich langweilig. Ich lerne auch am besten in Seminaren und durch Erfahrungen.
    Aber diesen Blog habe ich gelesen und das hat sich gelohnt! :-)

    • Mara Stix

      Reply Reply 13. Oktober 2014

      Vielen Dank, Katrin!

      Ich freue mich, dass du hier mitliest!

  • Hi Mara, ich erkenne mich in vielen Punkten wieder, ein schöner Artikel! Ich bin *eigentlich* ein sehr produktiver Mensch. Mein Problem aktuell ist, dass ich im Home Office arbeite und mein Freund, der auf Arbeitssuche ist, den ganzen Tag zu Hause ist.

    Wir haben nur eine Zwei-Zimmer-Wohnung und ständig nervt mich der Fernseher oder mein Freund quasselt mich voll 😉 Wer weiß wie viel ich schaffen würde, wenn ich nicht permanent unterbrochen werden würde :( Für einen Co-Working-Space habe ich nicht die nötige Knete (habe mich erst vor drei Wochen selbständig gemacht) und in der Bibliothek ist es nicht möglich zu telefonieren, aber das ist nun mal auch einer meiner Aufgaben, die ich erledigen muss. Umziehen kommt vorerst auch nicht in Frage. Hast du hier noch einen Tipp? Viele Grüße, Katharina

    • Mara Stix

      Reply Reply 13. Oktober 2014

      Liebe Katharina,

      wie wäre es mit Internet-Cafés?

      Ich weiß nicht, wie es da ist, wo du wohnst, aber ich arbeite z.B. gerne von Starbucks aus.

      Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit Kopfhörer oder Ohropax zu verwenden.

      Oder du schickst deinen Freund ins Café, dass du in Ruhe arbeiten kannst 😉

      Vielleicht kannst du auch morgens oder nachts arbeiten, wenn er schläft?

      Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute und viel Erfolg bei deiner Selbstständigkeit!

      Mara

  • Birgit Koch

    Reply Reply 12. Oktober 2014

    Liebe Mara,

    ich habe mich gerade selbstständig gemacht und bin noch in Phase 2 und am Ausprobieren für den optimalen Tagesablauf.
    Um so wichtiger und auch sehr inspirierend Dein Blog für mich.
    Danke für den Input.
    Auch ich habe einen Podcast vor Kurzem veröffentlicht und weiß genau was dahinter steckt.
    Ich habe eine Frage an Dich: Bist Du jeden Tag wirklich so konsequent und hälst immer Deine Planung ein?
    Bin schon neugierig auf Deine Antwort… Danke

    Liebe Grüße
    Birgit

    • Mara Stix

      Reply Reply 13. Oktober 2014

      Liebe Birgit,

      wenn ich etwas erreichen will (wie z.B. mein Buch fertig schreiben), dann bin ich sehr konsequent. Dazwischen gehe ich es wieder gemütlicher an.

      Bei mir hat sich folgender Rhythmus als gut herausgestellt:

      2-3 Monate richtig Gas geben, 2-4 Wochen lockerer angehen.

      Ich bin aber schon sehr diszipliniert, wenn mir etwas wichtig ist.

      „No pain, no gain!“

      http://youtu.be/EyhOmBPtGNM

      Alles Liebe und Danke fürs Fragen :-)

      Mara

  • eva

    Reply Reply 13. Oktober 2014

    Ich finde es überaus witzig und mehr als unprofessionell, dass du deine Leser auf der einen Seite von deinem neuen Buch überzeugen willst und auf der anderen Seite bist du aber davon überzeugt, dass man die besten Erfahrungen ohnehin selber macht und dazu keine Bücher von selbsternannten Experten braucht. Vielleicht merkst du ja auch selbst die Diskrepanz in deinem Beitrag!

    • Mara Stix

      Reply Reply 13. Oktober 2014

      Liebe Eva!

      Das hast du vollkommen recht! Ich bin SEHR unprofessionell.

      Ich habe sogar vor kurzem einen Blog-Beitrag darüber geschrieben.

      Schau mal: http://marastix.com/warum-ich-nicht-professionell-bin-und-du-es-auch-nicht-sein-solltest/

      Alles Liebe,
      Mara

    • Barbara J. Schoenfeld

      Reply Reply 13. Oktober 2014

      Zum Glück sind die Menschen ganz verschieden liebe Eva. Der eine macht das so, der andere eben anders. Ich selbst lese gerne bei anderen, denn das inspiriert mich immer zu meinen eigenen Artikeln. Dadurch kommt mein Gehirn so richtig in Gang und da bin ich froh, dass ich was von Mara zu lesen bekomme, zumal die Tipps wirklich sehr gut und vor allen Dingen aus der Praxis sind. Deshalb sehe ich da keine Diskrepanz. Sie liefert eben für jeden was Passendes 😉
      herzliche Grüße
      Barbara

  • Mario Reinwarth

    Reply Reply 13. November 2014

    Danke für den superhilfreichen Blogartikel. Immer wieder spannend, wie es andere machen. Zum Thema ist bei mir bald auch ein Artikel geplant, nachdem ich jetzt verschiedene Methoden probiert habe.

    Eine Frage habe ich an Dich:

    „Ich bin produktiv, wenn ich etwas tue, dass mir jetzt oder in naher Zukunft Geld bringt und das mir Freude bereitet.“ – Belege raussuchen, sortieren und dann an den Buchhalter senden kostet mich jeden Monat eine Menge Zeit, macht mir keinen Spaß… und naja wirklich Geld bringen tut es mir nicht, aber es muss halt gemacht werden. Hast Du da einen Tipp?

    Und noch eine Erfahrung von mir:

    Wenn ich mir am Vorabend eine To-Do Liste erarbeite, dann weiß ich am nächsten Tag genau was zu tun ist und fange auch mit der Arbeit an.

    Jedes mal, wenn ich’s nicht am Vorabend, sondern am gleichen morgen… oder gar nicht gemacht habe, sind die Tage immer unproduktiv ausgeufert.

    Für mich ein sehr spannendes Phänomen. Ich hab mich dazu auch mit einem Mentor unterhalten, welcher zu mir meinte, dass es daran liegt, dass das Gehirn Abends die Vorgänge sortiert… und generell Denken (Tagesplanung) und Tun (konkrete Handlungen) nicht in einem Prozess stattfinden sollte.

    Just my 2 Cents.

    Liebe Grüße
    Mario

    • Mara Stix

      Reply Reply 14. November 2014

      Hallo Mario,

      ich mache das mit den Belegen so, dass ich diese Dinge entweder outsource (falls möglich) oder in Zeiten erledige, wenn ich müde und sowieso nicht produktiv bin (z.B. Abends oder in einer Pause zwischen zwei Terminen).

      Wichtig ist mir, dass sie mir keine Zeit von meiner wertvollen „Kreativzeit“ klauen, wo ich auch etwas besseres machen könnten (z.B. Blog-Beiträge schreiben).

      Das mit den Todos ist eine tolle Ergänzung und mache ich auch so!

      Alles Liebe,
      Mara

Leave A Response

* Denotes Required Field