Die 10 größten Irrtümer rund um die Berufung und wie Du diese erfolgreich für Dich nutzen kannst!

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Gastartikel von Heidi Wellmann

Seit fast 20 Jahren begleite ich nun Menschen, Unternehmen und Institutionen in beruflichen Veränderungsprozessen, und zwar im ganzheitlichen Sinn, mit dem Schwerpunktthema: Berufung im Beruf leben! Und weil dies so ist und ich schon tausende von Menschen begleiten durfte, ist es mir ein Herzensanliegen heute Mal über die hartnäckigsten Mythen und Irrtümer rund um die Berufung und Lebensaufgabe zu schreiben.

Aber bevor ich mich den Mythen und Irrtümern widme, möchte ich erstmal darauf eingehen, was ich unter Berufung verstehe und wie hier der Zusammenhang zu der Lebensaufgabe besteht.

 

Berufung ist…

Wenn wir uns das Wort Berufung genauer betrachten, nehmen wir wahr, dass der Schwerpunkt dieser Bezeichnung auf dem RUF liegt. Ok und was bedeutet dies? Wer oder was ruft? Tatsächlich ist hier der innere Ruf gemeint und im Grunde ist es erstmal egal, ob Du dies nun als Deine innere Stimme, den Ruf Deiner Seele, die Stimme Deines Herzens, Dein höheres Selbst oder einfach „nur“ als Dein Bauchgefühl wahrnimmst. Das entscheidende ist, dass Du anerkennst, dass es bei der Berufung, um das bedingungslose Folgen, Deines Inneren geht. D. h. Berufung leben bedeutet: von Innen nach Außen zu gehen und nicht umgekehrt. Es ist der Weg aus der Stille, aus dem Inneren der sich langsam aber sicher den Weg ins Bewusstsein erarbeitet. Im Grunde ist der Weg der Berufung, wie eine Geburt, die Geburt etwas ganz Wunderbaren. Die Phase der Geburt ist meist schmerzhaft, aber das Ergebnis lässt jeden Schmerz vergessen und wir erleben tatsächlich wahres Glück.

Und nun kommen wir zu den Mythen und Irrtümern rund um die Berufung!

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Mythos 1: Ich weiss nicht was meine Berufung ist!

Wenn es um die Berufung geht, stellen die meisten „Berufungssuchenden“ die „falschen“ Fragen, zum „falschen“ Zeitpunkt! Die mir als Coach am häufigste gestellte Frage, zum falschesten Zeitpunkt, lautet: was ist meine Berufung? Auf Grund meiner langjährigen beruflichen Praxis empfehle ich jedoch, sich erst intensiv mit folgenden Fragen zu beschäftigen: was hindert mich daran meine Berufung zu leben und wie löse ich mich von all diesen Blockaden, Mustern, nichtdienlichen Glaubenssätzen, Verhaltensweisen, Ängsten usw.? Wenn wir uns Stück für Stück von all dem lösen, was uns irgendwie blockiert, ist die Beantwortung der Frage nach der eigenen Berufung eher ein Klacks. Warum dies so ist? Ganz einfach, je mehr wir hinter die Dinge, die Fassaden, die Konstrukte schauen, uns unseren Ängste und Blockaden stellen, sie heilen, sie transformieren und uns somit von all dem nichtdienlichen lösen, desto eher sind wir überhaupt in der Lage unseren inneren Ruf wahrzunehmen. Unsere innere Stimme dringt dann immer mehr in unser Bewusstsein, sie wird klarer, „realer“, wir vertrauen ihr immer mehr, wir lassen uns immer mehr auf ihre Führung ein und das bedeutet: Du lebst immer mehr Deine Berufung, verfolgst Deine Lebensaufgabe, erfüllst Deinen Seelenplan! Die Frage ist nun: VERTRAUST DU DEINEM WEG und traust Du Dich, Dich Deinen Ängsten und Blockaden zu stellen?

Auf Grund unseres Alltags haben wir es jedoch verlernt ruhig zu werden, in die Stille zu kommen, ganz bewusst im HIER und JETZT zu sein. Aber genau das ist der Weg der Berufung. Kein Mensch da draussen wird Dir 100 % sagen können was DEINE Berufung ist. Das ist auch nicht Sinn der Thematik. Der Sinn ist, dass wir lernen uns selbst und unserem Ruf wahrzunehmen, ihm zu vertrauen und ihm zu folgen. Und dies können wir nur im HIER und JETZT. Lerne Deine innere Stimme wahrzunehmen, ihr zu vertrauen und zu folgen! Hier ein praktischer Tipp: nimm Dir ein schönes Heft und setze Dich täglich hin, komm zur Ruhe und gehe ins Gespräch mit Deiner inneren Welt, stelle schriftlich Fragen, wie z. B. „was brauche ich jetzt?“, „was ist jetzt für mich wichtig?“ und schreibe die Antworten auf. Lass Dich nicht verunsichern, wenn Du nicht gleich Antworten wahrnimmst… bleibe dran und übe, jeden Tag und Du wirst über das Ergebnis staunen!

 

Mythos 2: Ich muss aber noch eine Ausbildung, Weiterbildung, Studium etc. machen, um meine Berufung zu leben!

Nein, das musst Du nicht. Schauen wir uns in diesem Zusammenhang mal das Wort LebensaufGABE an und klären was dies mit der Berufung zu tun hat. Auch hier schenkt uns die deutsche Sprache schon die Antwort, die so genial wie einfach ist. In dem Wort Lebensaufgabe ist das Wort Gabe enthalten. Gabe kommt von geben und ich kann nur etwas geben, was ich habe. Im Klartext bedeutet dies: wir alle haben Gaben die gegeben werden möchten und wir müssen nicht etwas erlernen, um unsere Lebensaufgabe zu leben. Ganz im Gegenteil, alles was wir für unsere Lebensaufgabe benötigen ist in uns angelegt und wenn wir unserem RUF folgen, nehmen wir auch unsere Gaben wahr. Natürlich kann es sein, dass ich dann zur Verfeinerung bestimmte Weiterbildung, Ausbildungen etc. durchlaufen, aber nicht um etwas ganz Neues zu erlernen, nein viel mehr um das was in uns ist zu entfalten. Du musst also nicht noch etwas tun, erreichen, lernen, bewerkstelligen, haben… Nein, denn DU bist PERFEKT genauso wie DU JETZT bist. Sei einfach DU selbst, ganz und gar, authentisch! ZEIGE DICH! JETZT! Warum? Weil die Welt auf DICH und Dein wahrhaftiges Wirken wartet!

  

Mythos 3: Ich suche schon seit vielen Jahren nach meiner Berufung…

Dann hör endlich auf zu suchen und triff eine bewusste Entscheidung Deine Berufung zu leben! Du denkst dies ist Haarspalterei? Oh nein, das ist es nicht. Die meisten Menschen, die ich kenne, habe tatsächlich keine bewusste Wahl getroffen, ihre Berufung zu leben. Sie kokettieren meist nur damit und zwar immer dann, wenn es weh tut, wenn der Job mal wieder nervt, eine Entlassung droht, man mal wieder krank oder total erschöpft war. Die spannende Frage hier ist: worauf richte ich meine Energie? Gebe ich dem Thema Berufung Raum in meinem Leben und zwar ganz bewusst? Beschäftige ich mich täglich damit und arbeite daran? Noch nicht? Dann triff eine bewusste Wahl Deiner Berufung jeden Tag ein bisschen mehr Raum zu geben.

 

Mythos 4: Nicht jeder Mensch hat eine Berufung!

Die Frage ist nicht ob jeder eine Berufung hat oder nicht, die Frage ist viel mehr: nehmen wir unseren inneren Ruf wahr oder nicht. Und darüber hinaus: trauen wir uns, unserem inneren Ruf zu vertrauen und ihm zu folgen? In dem Zusammenhang habe ich eine Frage an Dich: ist Dir eigentlich bewusst, dass Du ein ganz besonderer Teil der Antwort auf die PRObleme und Herausforderungen dieser Welt bist? Wie? Die Antwort liegt tatsächlich in Deinen Gaben. DEINE einzigartige Kombination an Gaben, Talenten, Fähigkeiten und Stärken sind gleichzeitig das GESCHENK an DICH und die WELT. Die Frage ist: erkennst Du an, dass DU und Deine wundervollen einzigartigen GABEN das fehlende Puzzlestück sind, um paradiesische Zustände in dieser Welt zu schaffen?

 

Mythos 5: Es ist ein schwerer Weg seine Berufung zu leben!

Meine Antwort: meiner Erfahrung nach, ist genau das Gegenteil der Fall, denn es ist nicht einfach bzw. viel anstrengender „nicht DEINE Berufung zu leben“.
Wir bemühen und quälen uns um bestimmten Normen, Ideen und Konzepten zu entsprechen und vergessen dabei unsere eigene wunderbare Natur. Und genau dieser Umstand macht es uns schwer. Dabei ist unser natürlicher Zustand in der Freude zu sein und unserer Berufung zu folgen, denn erst dann wird es einfach. Und genau hiermit tun wir uns schwer, denn wir glauben unserer Berufung zu folgen wäre etwas „Außergewöhnliches“. Das ist es aber nicht, es ist eher wie nach Hause kommen. Und genau dies gilt es erstmal anzuerkennen! In ALLEM, auch in dem BeRUFungsweg, steckt ein wunderbares GESCHENK, auch wenn es sich manchmal als etwas nerviges, aufregendes, schreckliches, verletzendes, trauriges, schmerzhaftes, beunruhigendes, angstbelastetes Etwas tarnt, ist und bleibt es ein großartiges hilfreiches und wertvolles GESCHENK! Bist Du bereit dies so zu sehen und DEINE Geschenke auch auszupacken, um Dich immer mehr zu entfalten, immer mehr Erfahrungen zu machen?

 

Mythos 6: Arbeit / Beruf ist eine ernsthafte Angelegenheit

Schon mal Kinder beim Spielen, Klettern, Rutschen oder Schaukeln beobachtet? Hast Du wahrgenommen, mit welcher Hingabe, Liebe, Freude aber auch Ernsthaftigkeit Kinder spielen? Auch wir Erwachsene könnten unseren Weg in Leichtigkeit und Freude gehen und unser berufliches Wirken als eine wunderbare Spielwiese betrachten. Warum wir das tun sollten? Ganz einfach, Freude ist eine hoch schwingende und wunderbare Energie. Sie ist im Grunde ein großartiger Ausdruck der bedingungslosen Liebe. Tief in uns wissen wir, dass dies unser natürlichster Zustand ist, dass genau in diesem Zustand alles einfach und harmonisch verläuft, das Leben fließt, Türen öffnen sich, wunderbare Dinge passieren. GlücklichSEIN ist ein gelebter Dauerzustand und Entfaltung des eigenen Potentials geschieht wie von alleine. Wie wäre es also, wenn wir unser berufliches Wirken als große Spielwiese erleben könnten und nicht als „anstrengende Arbeit“, sondern als ein großartiges, freudiges, erfüllendes, energetisierendes und herausforderndes Spiel betrachten könnten?

 

Mythos 7: Meine Berufung wird aber nicht gebraucht!

Das ist nicht meine Erfahrung, denn sonst würdest Du dies hier nicht lesen. Vor vielen Jahren habe ich eine Entscheidung getroffen mich dem Thema Berufung zu widmen und dies war zu einem Zeitpunkt, als dieses Thema noch sehr abstrakt und nicht gesellschaftsfähig war. Nun die Zeiten haben sich geändert! Und weist Du was? Sie haben sich geändert u. a. auch deswegen, weil ich meinem inneren Ruf gefolgt bin, obwohl dies zu diesem Zeitpunkt noch kein Thema zu sein schien. Und so empfehle ich Dir von ganzem Herzen: hör auf Dich nach dem Markt zu orientieren, folge Deiner inneren Stimme, denn Sie ist der Kompass und erst dann fügt sich auch alles im Außen. Vielleicht nicht gleich, aber Schritt für Schritt. Im übrigen, ist heute das Thema Berufung in aller Munde, ja Berufung goes Mainstream!

 

Mythos 8: Berufung ist, wenn ich meinen Traumjob lebe!

Das war eins meiner größten Denkfehler, denn die Erfahrung hat mich gelehrt: Berufung hat nicht zwangsläufig mit einem Traumjob zu tun, manchmal hat Berufung noch nicht mal etwas mit einem beruflichen Wirken zu tun. Als Mensch der viele Interessen, Fähigkeiten, Talente und Stärken hat, fiel es mir schwer „meine Berufung“ zu leben, hörte ich doch überall: Du musst Dich auf etwas konzentrieren und dann Deine volle Energie hineingeben… ja und dann wirst Du erfolgreich. Tja, bei mir war das nicht so, denn ich wurde unglücklich und genau so geht es vielen Menschen. Berufung ist nicht ein Job, ein Traumberuf, eine bestimmte Tätigkeit und sonst gar nichts, sondern viel mehr eine Konzentration auf einen bestimmten Seinszustand. Ich nenne dies den bevorzugten Seinszustand. Wir alle haben einen bevorzugten Seinszustand, der unsere innerste Natur ist. M. E. geht es gar nicht so sehr um das TUN, sondern viel mehr um das SEIN. Die meisten Job- und Berufungssuchende „verschwenden“ Ihre Zeit häufig mit dem Tun anstatt sich auf das Sein zu konzentrieren. Da wird wie wild beworben, gesucht, Anzeigen durchstöbert, Anzeigen aufgegeben, Gespräche geführt usw., mit dem Ergebnis: irgendwie klappt das alles nicht und dazu kommt noch die Unzufriedenheit und Frustration über das Nichtgelingen. Das macht doch keinen Spaß!

Daher sollten wir im Bezug auf die Berufung, erst herauszufinden was wir sein möchten. Hierbei sollten wir der Freude und / oder dem guten Gefühl folgen. Was damit gemeint ist? Dein bevorzugter Seinszustand ist immer ein Zustand der Dir ein gutes Gefühl vermittelt. Tut er dies nicht, dann ist er auch nicht „Dein ganz persönlicher bevorzugter Seinszustand“. Im Klartext: wir können nicht glücklich tun, wir können nur glücklich sein.

Erst wenn wir unseren bevorzugten Seinszustand herausgefunden haben, kommt die Frage nach dem TUN. Eine hilfreiche Frage in diesem Zusammenhang: wenn ich glücklich bin, wie fühle ich mich da und was tue ich da? Welche Themen, welche Dinge, welche Menschen, welche Tätigkeiten usw. erlauben mir ganz im Flow zu sein? Ich empfehle Dir hiervon eine Liste zu erstellen, welcher Du immer mehr Raum in Deinem Leben gibst. Denn wenn Du nun weißt was Dein bevorzugter Seinszustand ist und wie Du diesen auch ausleben kannst, wird es Zeit diesen ständig zu leben (egal ob im beruflichen oder nichtberuflichen Bereich). Setze das von Dir erarbeitete Stück für Stück auch im beruflichen Umfeld konsequent jeden Tag um, und zwar jeden Tag ein bisschen mehr und mehr und mehr. Diese Vorgehensweise führt letztendlich dazu, dass wir unsere Berufung ausleben. Mag sein, dass diese Vorgehensweise nicht auf Anhieb gelingt, aber es ist häufig ein Entwicklungsprozess und diesem eigenen Entwicklungsprozess sollte man treu bleiben.

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Mythos 9: Von meiner Berufung kann ich nicht leben!

Dies ist auch ein Mythos, welcher sich hartnäckig hält. Meiner Meinung nach ist Geld „einfach“ nur eine Form von Energie. D. h. diese Energie kann dir dienen oder Dich fesseln, je nachdem, aus welchem Blickwinkel Du das Ganze angehst. Gerade im Bezug zu Geld, herrscht eine Menge Verwirrung. Hiermit sind große Ängste und Sorgen verbunden und viele Menschen fühlen sich von diesem Thema negativ beherrscht. So lautet z. B. eine sehr häufig verwendete Antwort auf die Frage: warum lebst Du nicht Deine Berufung… weil ich es mir nicht leisten kann! Irgendwie scheinen Berufung und Finanzen nicht zusammen zu passen. Entweder man lebt seine Berufung und ist dann glücklich, zumindest in der Zeit, in der man nicht an das liebe Geld denkt oder man verdient Geld und ist dann glücklich, zumindest in der Zeit, in welcher man nicht daran denkt, dass man ja gar nicht sein Potential, seine Berufung lebt. Irgendwie ist das Ganze etwas verzwickt…

Meine Erfahrung: wenn ich meinem inneren Ruf folge, meinen Herzenswünschen Raum gebe, tun sich wunderbare Wege auf, die mir erlauben das gewünschte Herzensziel (nicht das von meinem Kopf erarbeitete Ziel) zu erreichen. Die Schlüssel dazu sind das „Festhalten“ an dem Herzenswunsch und der Glaube bzw. das Wissen dass ich es erreiche und das „Loslassen“ der Zweifel und Ängste im Bezug auf das „fehlende“ Geld.

Und so konnte ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die Konzentration auf das gewünschte Herzensziel anstatt auf den hierfür notwendigen Geldbetrag, zum gewünschten Ergebnis führt. Diese Erkenntnis war für mich wie eine Offenbarung, als ich begriff, dass ich mir keine Gedanken darüber machen muss, wie ich an das Geld komme. Ich persönlich stelle mir das immer so vor: ich blicke dahinter (hinter die „Geldproblematik“, denn um diese geht es gar nicht), ich blicke auf das Wesentliche, also auf meinen wirklichen Wunsch und somit schwinge ich mich auf meinen Wunsch ein, es ist also ein darauf Hinbewegen, sprich ich gehe meinem Wunsch entgegen!

Die größten Erfolgsverhinderer auf diesem Weg sind, Fragen wie die folgenden: wie komme ich dahin? was muss ich konkret tun? kann ich noch etwas tun, um mein Ziel zu erreichen? sollte ich noch dies oder vielleicht das tun? usw. Also immer diese Fragen, welche klarmachen, dass ich noch nicht genug an mein Ziel glaube. Und genau aus diesen Fragen ergeben sich sehr häufig Antworten wie: ich kann es mir nicht leisten, es ist zu teuer!

Und nun frage ich Dich: Kannst Du es Dir tatsächlich leisten, Deine Berufung nicht zu leben?

 

Mythos 10: Wenn ich Geld, Zeit, Ideen … habe, dann lebe ich meine Berufung!

Das glaube ich nicht, denn für mich ist das wie: den Höhepunkt jagen. Meiner Erfahrung nach bringt dies nichts, weder wenn es um die Berufung noch um Dein Sexualleben geht. Aber das ist ein anderes Thema. Der Kern bleibt aber gleich. Es geht darum, das HIER und JETZT zu kultivieren und nicht irgendwelchen Zielen hinterher zu jagen, die mit Dir womöglich gar nichts zu tun haben. Wir leben meist immer noch in dem Bewusstsein, dass erst bestimmte Umstände auftreten bzw. eintreten müssen, damit wir ein glückliches, erfülltes und beseeltes Leben führen können. Im Klartext bedeutet dies: wir suchen immer noch „da draußen” Erfüllung, gerade auch in beruflichen Belangen, wie z. B. durch das Absolvieren einer bestimmte Ausbildung oder Weiterbildung, durch bestimmte Umstände, durch bestimmte Situationen. Aber ganz ehrlich, dies bringt uns keine Erfüllung und wir wissen dies auch. Es wird also aller höchste Zeit, dass wir uns unserer inneren Kraft bewusst werden und diese auch gezielt einsetzen.

Du bist stärker als Du glaubst! Warum? Alles was bis jetzt in Deinem Leben ist, hast Du erschaffen, meist jedoch unbewusst. Stell Dir mal vor, was Du erschaffen kannst, wenn Du bewusst erschaffst, wenn Du Deine Gedanken und Gefühle auf das ausrichtest, was Du von Herzen willst. Kannst Du es Dir wirklich vorstellen? Noch nicht so richtig? Dann mach Dir bewusst dass DU, ja genau DU ein Wunderwerk der Schöpfung und selbst ein mächtiges Schöpferwesen bist!

Und als mächtiges Schöpferwesen, weisst Du um Deine innere Kraft. Und so wird es Zeit eine bewusste Wahl zu treffen diese innere Kraft zu aktivieren und zu wählen, nicht auf bestimmte Umstände zu warten, sondern von innen nach aussen zu gehen und Deine innere Kraft entsprechend Deinen Herzenswünschen einzusetzen.

Also empfehle ich Dir: mache Dir keine Gedanken, über Deinen Weg, mache Dir keine Gedanken über das Ziel! Sei präsent und nimm das HIER und JETZT und somit Deine wahren Herzenswünsche wahr, aus welchen Du dann Deine HERZENSZIELE kreierst! Und dann… ja dann traue Dich auch den nächstmöglichen Schritt zu tun, um Deine Herzenswünsche zu erFÜLLEn! Somit bewegst Du Dich Schritt für Schritt immer mehr aus Deiner Komfortzone heraus, hinein in ein wahrhaftiges von Freude und Liebe durchdrungenes Leben!

 

Mein Tipp!

Und wenn Du nun genug von Mythen und Irrtümern hast und Dich dem Thema Berufung ganzheitlich stellen möchtest, lege ich Dir unseren Online-Workshop: Berufung Leben – Unwiderstehlich sein! ganz besonders ans Herz.

 

Über Heidi Marie Wellmann

Heidi Wellmann

Berufungs-Coach / Autorin / Seminarleiterin / Vortragsrednerin / Impulsgeberin und “Geburtshelferin” :-)

Alle ihre vielen Projekte und Dienstleistungen, wie z. B. Coachings, Workshops, Seminare, Ausbildungen, Berufungs-Konzepte, drehen sich seit fast 20 Jahren rund um die Themen: erfülltes Wirken und Arbeit, Berufung, Potentialentfaltung, Intuitionsentwicklung und GlücklichSEIN. Und so begleitet sie Menschen bei der Entfaltung ihrer Gaben, ihrer Lebensaufgabe/n, dem Leben ihrer Berufung, dem folgen ihres Seelenplans um GlücklichSEIN zu zelebrieren und zwar im ganzheitlichen Sinne (Körper, Geist & Seele). Hinzu kommt das jahrelange Begleiten von visionäre Unternehmen und Institutionen in beruflichen Veränderungsprozessen, nach dem Motto: glücklich zum Job – glücklich im Job – Glücklich im Leben!

P.S.: Warst du schon bei unserem gratis Online Training Berufung Finden und Leben? Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

 

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Ich freue mich über deine Meinung!

16 Comments

  • Barbara J. Schoenfeld

    Reply Reply 15. Februar 2015

    Liebe Heidi,

    ein ganz toller Artikel, den ich nur bestätigen kann. Im Grunde war ich schon ewig auf der Suche nach meiner Berufung und wusste doch genau, was sie ist.

    Als ich meine Berufung entdeckt habe, war es tatsächlich ein großes Erkennen. Plötzlich lag alles vor mir und hat mich einerseits glücklich gemacht, andererseits erst einmal total erschlagen.

    Ich WUSSTE einfach, ja, das ist es. Ich habe eigentlich schon lange daran gearbeitet, bis mir die volle Tragweite bewusst wurde.

    Und seit diesem Zeitpunkt im Mai letzten Jahres lebe ich meine Berufung. Momentan noch nebenbei, aber ab nächstem Jahr dann nur noch mit der Berufung. Und dieses Ziel erfüllt mich jeden Tag :-)

    herzliche Grüße
    Barbara

    • Heidi Marie Wellmann

      Reply Reply 15. Februar 2015

      Liebe Barbara,

      wie schön Deine Zeilen zu lesen. Ja, das ganze ist ein Weg, ein Weg der Entfaltung, welchen wir ganz in unserem Tempo gehen dürfen.

      Schön zu lesen, dass DU bewusst auf Deinem Weg bist.

      Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe
      Heidi Marie :-)

  • Thomas Nestelberger

    Reply Reply 15. Februar 2015

    Danke Heidi für den Artikel. Ich kann die Mythen nur aus meiner Coaching-Praxis bestätigen ;). Es entsteht soviel Leid in den Parnterschaften, weil die Menschen nicht ihren eigenen Weg gehen und dann glauben, dass sie die Erfüllung durch den Partner finden… Danke nochmal – es tut so gut, immer wieder daran erinnert zu werden.
    Liebe Grüße Thomas

    • Heidi Marie Wellmann

      Reply Reply 15. Februar 2015

      Ja, lieber Thomas, wie Recht Du doch hast.

      Vielen Dank und herzliche Grüße

      Heidi Marie :-)

  • Susan

    Reply Reply 15. Februar 2015

    Liebe Heidi,

    vielen Dank für den wunderschönen Artikel, das ist für mich sooooo nachvollziehbar und stimmig. Besonders angetan hat mich der Satz: Du kannst nicht glücklich tun, sondern nur glücklich sein. Dieser Seins-Zustand geht im Alltag oft verloren. Danke, dass du mich daran erinnert hast.

    einen schönen Restsonntag noch
    viele Grüße
    Susan

    • Heidi Marie Wellmann

      Reply Reply 16. Februar 2015

      Danke liebe Susan, für Dein Feedback.

      Alles Liebe für DICH auf DEINEM Weg.

      HERZliche Grüße
      Heidi Marie

  • Marie

    Reply Reply 17. Februar 2015

    Liebe Heidi,

    diese 10 Punkte haben es wirklich in sich! Mich persönlich haben vor allem die Punkte 2, 8 und 9 erwischt. 😉
    Vor allem 8 eröffnet einem ganz neue Welten, finde ich. Das mit dem Seinzustand habe ich erst vor Kurzem für mich geklärt. Aber ich finde es immer noch ziemlich schwer, anderen Menschen zu erklären, worum es mir geht und was ich eigentlich mache. Weil ich es eben nicht in eine Berufskategorie stecken kann 😉

    Danke für die Inspiration!
    Liebe Grüße,
    Marie

    • Heidi Marie Wellmann

      Reply Reply 17. Februar 2015

      Liebe Marie,

      danke für Dein Feedback.

      Meine Erfahrung: je klarer ich mit mir und meinem Wirken bin, auch wenn es in kein herkömmliches Schema passt, desto klarer werde ich wahrgenommen. Ich habe dies als einen Prozess empfunden, der für mich immer entspannter wurde, je mehr ich mir erlaubte, mich immer mehr auf mich einzulassen.

      Ich wünsche Dir alles Liebe auf Deinem Weg.

      Herzliche Grüße
      Heidi Marie :-)

  • melanie joules

    Reply Reply 21. Februar 2015

    Hallo Heidi,

    danke für den Artikel! Ich selber habe mich früher geschämt dafür, dass ich meinen Beruf nie als Berufung gesehen habe. Eine gute Krankenschwester liebt doch ihren Beruf, nicht wahr?

    Ja, Menschen zu helfen gefällt mir aber nicht unter den Umständen die in deutschen Krankenhäusern herrschen.

    Ich lerne erst seit 2 Jahren offen mit mir zu sein und mir einzugestehen, dass ich auch andere nutzbare Talente habe.

    Seit ein paar Monaten mache ich neben dem Beruf, dass was ich schon immer machen wollte. Meine Berufung eben. Die irgendwann auch zum Beruf wird. Ganz sicher! 😉

    LG,
    melli!

    • Heidi Marie Wellmann

      Reply Reply 22. Februar 2015

      Liebe Melli,

      schön zu lesen, dass Du Dich auf Deinen Weg gemacht hast. Das freut mich sehr.

      Herzliche Grüße
      Heidi Marie

  • Stefanie

    Reply Reply 11. Juni 2015

    ich kann das wirklich alles bestätigen. Toll zusammengefasst! Danke.
    herzliche Grüsse Stefanie

  • Heike Krempoli

    Reply Reply 15. Juni 2015

    Vielen Dank für den wunderbaren Beitrag, habe es genossen, ihn zu lesen!

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