Das neue Unternehmerinnentum Teil 1: Warum ich eine Lifestyle Business Unternehmerin bin

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Bis du eine Frau und hast schon mal mit dem Gedanken gespielt, dich selbstständig zu machen?

Im folgenden Artikelreihe erzähle ich dir, was ein Lifestyle Business ist und warum das neue Unternehmerinnentum den weiblichen Weg zu Glück und Erfolg darstellt.

Im 1. Teil der Reihe geht es darum, warum ich eine Lifestyle Business Unternehmerin geworden bin.

 

Warum ich eine Lifestyle Business Unternehmerin geworden bin

Obwohl ich heute Unternehmerin bin und mein eigenes Lifestyle Business betreibe, in dem ich andere Unternehmerinnen dabei unterstütze:

  • eine gute Positionierung zu finden
  • aus sich selber eine Marke zu machen
  • und mittels Online Marketing die richtigen Kunden anzuziehen,

sah mein Leben vor einem Jahr noch ganz anders aus.

Vor einem Jahr arbeitete ich noch als angestellte Unternehmensberaterin und unterstützte Firmen dabei in ihrem Marketing & Vertrieb besser und effizienter zu werden.

Die Entscheidung Unternehmensberaterin zu werden habe ich schon während der Uni (ich habe BWL studiert) getroffen und meine Motivation dafür war, dass ich laufend Neues lernen und anderen Menschen helfen wollte.

Und von allen Angestelltenjobs, die es gibt, passt Unternehmensberaterin sicher am besten zu mir. Meine Jobwahl war also vollkommen richtig.

Trotzdem wurde mir mit 33 Jahren klar, dass ich beruflich in einer Sackgasse steckte und dass es in diesem Berufsmodell für mich keine Zukunft geben würde…

Denn obwohl ich erfolgreich war und mehr verdiente als die meisten Frauen (und Männer), die mit mir gemeinsam studiert hatten, gab es doch in meiner Karriere drei entscheidende Nachteile. Und vielleicht steckst du ja in einer ähnlichen Situation und kannst von meinen Erfahrungen profitieren…

 

Die Probleme der angestellten Karrierefrauen

 

Problem Nr. 1: „Die fehlenden Vorbilder“

Das 1. Problem, das mich über meine gesamte Angestelltentätigkeit begleitet hat, war, dass ich keine weiblichen Vorbilder hatte.

Meine ganze Karriere lang hatte ich immer Männer als Chefs und Mentoren. Aber Frauen haben nunmal spezifische Probleme und Fragen in ihrer Karriere, die Männer nur bedingt verstehen.

Keiner konnte mir sagen, wie damit umgehen soll, wenn mich ein Kunde zu einem privaten Abendessen einlädt, bei dem ich das Gefühl habe, dass es nicht nur ums Geschäft geht.

Ich hatte niemanden, der mir erklärte, wie es gleichzeitig schaffe, in meiner Weiblichkeit zu bleiben und mich trotzdem gegen andere durchzusetzen. Denn schließlich sind Männer, die tough auftreten „durchsetzungsstark“ und Frauen „unbefriedigte Zicken“.

Und selbst bei simplen Fragen, wie z.B. was ich anziehen soll, gab es keine einfachen und allgemein gültigen Regeln für mich. Sondern ich musste mir immer meinen eigenen Weg suchen, ohne Hilfe von außen.

Darum interessiere ich mich heute auch so dafür andere Frauen in ihrer Karriere und ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen und ihnen zu helfen, die passenden weiblichen Vorbilder zu finden und ein erfolgreiches Business aufzubauen.

 

Problem Nr. 2: „Die Einsamkeit allein unter Männern“

Der 2. Grund warum ich in meinem Job nicht 100% glücklich war, war die Einsamkeit, die ich oft spürte. Ich war während meiner ganzen Zeit als Unternehmensberaterin (das waren 5 Jahre) immer die einzige Frau im Team (ok, bis auf unsere Team-Assistentin, die die Reisen buchte und unsere Texte Korrektur las). Aber meine Chefs, meine Kollegen und meine Mitarbeiter: alles Männer!

Oftmals haben wir über 60 Stunden die Woche gearbeitet und wenn wir vor Ort bei Klienten waren, verbrachten wir 16 Stunden am Tag zusammen. Keiner kann sich vorstellen, wie einsam und unverstanden ich mich da oftmals gefühlt habe.

Obwohl meine männlichen Kollegen sich immer um mich bemüht haben, war es für mich doch sehr langweilig, wenn sie stundenlang über Fußball sprachen. Und jede Menge Macho-Witze (warum Frauen nicht Auto fahren können und ähnliches) waren natürlich auch an der Tagesordnung. Für mich war das immer sehr stressig.

Oftmals fühlte ich mich sehr einsam und wie das 5. Rad am Wagen und ich habe meine Kollegen sehr beneidet, die sich gut unter einander verstanden, den gleichen Humor hatten und die gleiche Sprache sprachen.

 

Problem Nr. 3: „Die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

Und last but not least das Hauptproblem aller angestellter Karrierefrauen: Die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das war eigentlich der größte Unterschied, den ich immer zwischen erfolgreichen Männern und Frauen im Angestelltenleben gesehen habe: Die Männer waren (so gut wie) alle verheiratet und hatten ein oder mehrere Kinder.

Wie sie das machten? Ganz einfach, sie hatten eine Frau, die gar nicht oder nur Teilzeit arbeitete und ihnen zuhause mit den Kindern den Rücken freihielt.

Und die Managerinnen? So gut wie alle kinderlos.

Darüber, ob Beruf und Familie für Frauen vereinbar ist wurde schon viel geschrieben; meine Meinung dazu ist: Mit einer klassischen Karriere als Managerin oder Unternehmensberaterin ist die Vereinbarkeit kaum gegeben. Außer du hast einen Mann, der seine Karriere aufgibt und zuhause bleibt.

Und solche Männer gibt es nicht viele und die meisten Frauen wollen das ja auch gar nicht, so einen Rollentausch. Schließlich wollen wir ja auch nicht die besseren Männer sein und wenn ich selber nicht zuhause bleiben will, kann ich ja auch meinen Mann schlecht darum bitten.

Auf der anderen Seite wollen viele Frauen heute beides: Beruf UND Familie. Und das sollen sie auch haben können!

 

Die Lösung: Das Lifestyle Business

Nachdem ich diese 3 Probleme erkannt und für mich analysiert hatte wurde mir klar, dass sie im Angestelltenleben nicht zu lösen sind. Daher suchte ich nach einer Alternative und fand sie in der Selbstständigkeit mit einem Lifestyle Business. Hier schreibe ich darüber, was ein Lifestyle Business ist.

Das Ziel eines Lifestyle Business ist NICHT die Einkommensmaximierung sondern die Maximierung der Lebensqualität.

Darum gibt es eine Reihe von Unterschieden zwischen dem klassischen Selbstständig machen mit einem Start-Up und der Selbstständigkeit mit einem Lifestyle Business.

In meinem nächsten Blogartikel am Dienstag, den 9.9.2014 erkläre ich dir, was genau der Unterschied zwischen einem Start-Up und einem Lifestyle Business ist und warum Frauen die geborenen Lifestyle Business Unternehmer sind.

Wenn dich das Thema interessiert, dann melde dich unbedingt unter diesem Artikel für E-Mail Updates an, damit du auch keine Folge der kommenden Reihe rund um das Thema Lifestyle Business versäumst.

Und wenn du selber eine Frau bist, die Erfahrungen hat, wie es ist, alleine als Karrierefrau unter Männern zu sein, dann schreib mir! Ich freue mich sehr, dich kennen zu lernen und mehr von dir zu erfahren!

 

Alles Liebe und einen schönen Sonntag :-)

Marastix

P.S.: Auf dem Bild zu diesem Blog-Beitrag siehst du mich und meine Lifestyle Business Partnerin Wiebke Schmidt. Heute sind wir nicht mehr einsam sondern zusammen stark.

 

Ich freue mich über deine Meinung!

5 Comments

  • Heike

    Reply Reply 7. September 2014

    Hallo Mara,

    ich verfolge deinen Blog mit Spannung und Begeisterung. Du hast einer der wenigen Newsletter, auf den ich mich wirklich freue.
    Für das Webinar mit dir und Raho habe ich mich natürlich sofort angemeldet. Ich freu‘ mich schon riesig.

    Lieben Gruß
    Heike

    • Mara Stix

      Reply Reply 8. September 2014

      Liebe Heike,

      vielen Dank für dein Feedback! Das freut mich sehr!

      Bis morgen beim Webinar!

      Alles Liebe,
      Mara

  • Andrea Giesler

    Reply Reply 9. September 2014

    Liebe Mara,
    das was Du schreibst kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Ich habe recht ähnliche Erfahrungen gemacht.
    Zunächst in einer Unternehmensberatung, später als einzige Abteilungsleiterin zwischen meinen männlichen Kollegen. Auch ich durfte beobachten, wie deren Frauen sich um Kinder und alles häusliche kümmerten während die Männer „Karriere machen“.
    Eine Zeit lang habe ich das mitgespielt. Habe aber auch gesehen, dass ich von innen heraus nichts am System ändern kann.
    Jetzt bin ich 34 Jahre alt, meine Tochter wird bald 4 und ich arbeite an meiner Selbstständigkeit. Es ist Zeit, selber die Regeln zu bestimmen.
    Ich freue mich auf Deine Artikelserie.
    Liebe Grüße,
    Andrea

    • Mara Stix

      Reply Reply 9. September 2014

      Hallo Andrea!

      So viele Gemeinsamkeiten bei uns! Unternehmensberatung, Alter (ich bin auch 34) und natürlich das Business, wo wir uns jetzt gegenseitig unterstützen :-)

      Ich freue mich!!

      Alles Liebe,
      Mara

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